Die Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert den Deutschen Bundestag in einer aktuellen Petition auf, keine gesetzlichen Änderungen vorzunehmen, die zu Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung führen. Das Ziel: Bis 25. Mai sollen mindestens 30.000 Menschen unterzeichnen. Nur dann muss sich der Petitionsausschuss in einer öffentlichen Sitzung mit den Forderungen befassen. Die Unterzeichnung der Petition erfolgt digital über www.teilhabeistmenschenrecht.de.
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe befürchtet, dass der in Deutschland immer weiter steigende Kostendruck zu harten Einschnitten für Menschen mit Behinderung führen wird. Um Kürzungen bei der Eingliederungshilfe zu verhindern, hat der Verband die bundesweite Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“ gestartet. Als Hauptpetentin wendet sich Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D. direkt an den Deutschen Bundestag.
Sie betont: „Der Kostendruck, den Länder und Kommunen aufbauen, ist enorm. Wir müssen den Abgeordneten des Bundestages klar machen, dass dieser auf gar keinen Fall zu Kürzungen an der ohnehin knappen Eingliederungshilfe führen darf. Denn die Eingliederungshilfe gibt Menschen mit Behinderung ihre Möglichkeit zur menschenwürdigen Teilhabe. Deshalb ist es so wichtig, dass die Petition Erfolg hat. Wir brauchen jede Unterschrift
Wenn bis zum 25. Mai 30.000 Unterschriften zusammenkommen, wird sich der Petitionsausschuss in einer öffentlichen Sitzung mit den Forderungen der Lebenshilfe befassen.
Wer die Petition mit der Nummer 195716 und dem Titel „Keine Kürzungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“ unterstützen möchte, zeichnet direkt auf der Petitionsseite des Bundestages oder geht zunächst auf die Kampagnenseite www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht. Mit einem Video wird dort für alle einfach erklärt, wie man sich registrieren und eine Bundestagspetition unterzeichnen kann.
