Dabei sein und dranbleiben

3. August 2026|News|

von Jörg Bendler, Vorsitzender des Werkstattrats der HWK

Kürzlich fand eine dreitägige Schulung für Werkstatträte in der Evangelischen Tagungsstätte in Bad Boll statt. Aus dem Werkstattrat der HWK haben Tanja Schmidt, Andreas Kulik, Tillmann Kappel und die Vertrauensperson Claudia Brümmer teilgenommen. Ich, Jörg Bendler, war im Amt als Vorsitzender bei Werkstatträte Baden-Württemberg e.V. als Teamer (Referent) dabei.

Diese Werkstattrat-Schulung ist ein Angebot in Kooperation von Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e. V. und Werkstatträte Baden-Württemberg e. V. Die Schulung in Bad Boll findet zwei mal jährlich zu verschiedenen Themen statt. Sie ist das Highlight für alle Werkstatträte in Baden- Württemberg. Bei der Anmeldung ist Eile geboten, weil die Plätze schnell vergeben sind.

Unter den Motto Olympische Werkstattrat-Spiele: Dabei sein und dranbleiben nahmen ca. 80 Personen an der Schulung teil. Das waren Werkstatträte und einzelne Vertrauenspersonen vom Werkstattrat aus verschieden Werkstätten in Baden-Württemberg.

Bei den Olympischen Werkstattrat-Spielen haben die Teilnehmenden in fünf Disziplinen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten trainiert: Kommunikation, Planung, Selbstvertrauen, Leichte Sprache und Kreativität.

Alles wichtige Kompetenzen für die Arbeit im Werkstattrat.

Es wurde auch darüber gesprochen:

  • Welche Aufgaben, Rechte und Pflichten haben Werkstatträte?
  • Wie können Werkstatträte ihre Rolle gut ausfüllen und die Interessen der Beschäftigten stark vertreten?
  • Die Schwerbehindertenvertretung (SBV): Wo gibt es Berührungspunkte?

Was mich persönlich sehr freute: Es waren sehr viele neu gewählte Werkstatträte bei der Schulung dabei. Tanja Schmidt als Werkstatträtin der HWK und Claudia Brümmer als Vertrauensperson vom HWK-Werkstattrat haben das erste Mal an dieser Schulung teilgenommen. Sie waren sehr überrascht, wie lebendig diese Schulung gestaltet ist: Es gibt viele Rollenspiele und sogar eine Abschlussfeier mit Musik und Tanz. Am Ende waren alle geschafft, doch wir haben viel gelernt und die Schulung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Für unsere Arbeit als Werkstattrat oder Werkstatträtin und auch als Vertrauensperson vom Werkstattrat haben wir viele Ideen und Informationen mitgenommen:

Das sagen wir nach der Fortbildung:

„Ich habe Ideen bekommen, wie andere Werkstatträte ihre Sitzung planen. Da können wir vielleicht etwas für unsere Sitzung übernehmen.“

Ich war beeindruckt mit welchen Ideen und Methoden schwierige Informationen gut vermittelt wurden. Da habe ich neue Ideen für meine Arbeit als Vertrauensperson vom Werkstattrat bekommen.“

„Mir hat die Disziplin Selbstvertrauen gut gefallen. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, wie man etwas sagt und wie man sich verhält, um im Gespräch an sein Ziel zu kommen. Zum Beispiel: Rede ich laut und mit Selbstvertrauen oder zu leise. Und es ist auch wichtig darauf zu achten, wie die andere Person drauf ist und wie ich mich dann am besten verhalte.“

„Der Austausch mit anderen Werkstatträten aus anderen Werkstätten in Baden-Württemberg war super. Man konnte erfahren, wie andere in ihrer Arbeit als Werkstattrat arbeiten. Und es war auch toll, zusammen lustige Momente zu erleben. Zum Beispiel die gemeinsame Abschlussfeier.“

„Als neue Werkstatträtin ist Vieles neu für mich. Ich fand es gut nochmal über die Rechte und Pflichten vom Werkstattrat zu sprechen.“

„Ich habe Ideen gesammelt, wie ich kreativer als Werkstattrat sein kann. Wie ich auf neue Ideen kommen kann.“