Demnächst gibt es an unseren HWK-Betriebsstätten Apfelsaft aus heimischem Streuobst, geerntet von Teilnehmer*innen der Fachgruppe Berufliche Bildung.
Direktsaft aus heimischen Streuobst ist im Trend, nicht nur, weil er gesund ist und schmeckt, sondern weil er für eine nachhaltige Produktion steht: Streuobstwiesen sind Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen und bieten häufig eine Vielfalt an alten Obstsorten.
Bereits seit 2022 bietet die Fachgruppe berufliche Bildung (FG BB) einen Kurs „Pflege Streuobstwiese“ an und nutzt dafür eine Streuobstwiese in Stutensee-Büchig, auf der die HWK eine Patenschaft für neun Apfelbäume übernommen hat.
Die Teilnehmer*innen des Kurses lernen den Umgang mit den für die Baumpflege nötigen Werkzeuge wie Motorsense, Astschere, Leiter und Säge und entwickeln gleichzeitig ein Bewusstsein für den ökologischen Nutzen einer Streuobstwiesenlandschaft.
Kürzlich haben die drei Teilnehmer*innen des diesjährigen Kurses mit tatkräftiger Unterstützung von Teilnehmer*innen des Berufsbildungsbereichs in Hagsfeld 1 die Äpfel der Sorten Rheinischer Winterrambur und Brettacher geerntet. Die Äpfel wurden dann an die „Saftseggl“ nach Wössingen geliefert, die daraus 515 Liter Apfelsaft mosten konnten und in 5-Liter-Packs abgefüllt haben. Diese werden mit Etiketten beklebt, die in Hagsfeld 2 gestaltet wurden.
„Die diesjährige Apfelernte hat allen Beteiligten super viel Spaß gemacht“, berichtet Roland Golderer, Bildungsbegleiter der Fachgruppe Berufliche Bildung. „Gleichzeitig bot die Aktion eine gute Gelegenheit, Wissen über die Pflege rund um die Bäume und die Verarbeitung der Früchte zu erlangen. Herr Brauer von „Saft-Seggl“ hat den Mostvorgang und das Erhitzen des Safts für die Haltbarkeit anschaulich erklärt und selbstverständlich durfte eine Saftprobe nicht fehlen“, so Golderer.
Die Saftpakete werden in Kürze an die HWK-Betriebsstätten verteilt, so dass alle in den Genuss des leckeren Safts kommen“.
Fotos: Ivana Perecovic
