Hagsfelder Werkstätten fahren Betrieb schrittweise wieder hoch

Unter strengen Auflagen des Landes Baden-Württemberg können Werkstätten für Menschen mit Behinderung seit 4. Mai ihren Betrieb schrittweise wieder aufnehmen. Der Wiedereinstieg der einzelnen Beschäftigten soll dabei laut Verordnung auf freiwilliger Basis erfolgen.

Die Verordnung sieht vor, dass lediglich ein Viertel der Arbeits- und Betreuungsplätze besetzt wird, um den erforderlichen Sicherheitsabstand gewährleisten zu können. Gearbeitet wird nach Möglichkeit an Einzelarbeitsplätzen und mit maximal sechs Personen in einer Gruppe. Voraussetzung für die Wiederaufnahme des Betriebs ist außerdem ein Infektionsschutzkonzept, das die Hagsfelder Werkstätten in der Woche vor Wiederöffnung erarbeitet haben. Dazu gehört das Tragen eines Mundschutzes, wenn Arbeitsabläufe den Sicherheitsabstand nicht garantieren können.

Der gesundheitliche Schutz der Beschäftigten hat beim Wiedereinstieg oberste Priorität. So werden zunächst nur Beschäftigte zur Arbeit kommen, die keine risikobehafteten Vorerkrankungen haben und nicht auf einen Fahrdienst angewiesen sind. Ein weiteres Kriterium ist die Wohnsituation: Wohnt der Beschäftigte in einer Wohneinrichtung, so muss mit dem Träger der Wohneinrichtung geklärt werden, wie die derzeitigen Ausgangsregelungen sind.

Unter den genannten Kriterien haben am 4. Mai einzelne Beschäftigte der Betrieblichen Integration, der Gärtnerei, der Garten- und Landschaftsgruppen und des CAP Markts Ettlingen ihre Arbeit wieder aufgenommen. Der Wiedereinstieg an den übrigen Standorten der Hagsfelder Werkstätten erfolgt nun nach und nach in enger Abstimmung mit den Beschäftigten, ihren Angehörigen bzw. gesetzlichen Betreuern.